Liebe Heike,
der Gedanke, dass du nicht mehr unter uns bist, erfüllt mich mit tiefer Trauer. Viel zu früh bist du heimgegangen.
Du warst für mich so viel mehr als eine Vorgesetzte; du warst eine inspirierende Persönlichkeit und ein leuchtendes Beispiel für Führung und Menschlichkeit.
Dein ganzes Wirken war stets dem Wohle aller verschrieben, und Ungerechtigkeit war dir zutiefst zuwider. Mit unermüdlichem Engagement hast du dich für ein Umfeld eingesetzt, in dem jeder Einzelne Wertschätzung und Unterstützung erfahren durfte. Du warst reich an Ideen, um das Leben für die Betreuten mit Farbe zu füllen, stets bemüht, Freude und Sinn in ihren Alltag zu bringen.
Heike, du hast uns vorgelebt, dass es nie zu spät ist, Neues zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Ich erinnere mich, wie du in deinen Fünfzigern noch das Gitarrenspiel erlernt hast – das hat mich persönlich so sehr inspiriert, selbst wieder Unterricht zu nehmen.
Dein Lebensmotto "Wenn morgen die Welt untergeht, werde ich heute noch einen Baum pflanzen" fasste deine Hoffnung und deinen unermüdlichen Tatendrang perfekt zusammen.
Was dich besonders auszeichnete, war dein unerschütterlicher Rückhalt für dein Team. Dieses Gefühl, in jeder Situation von dir gestützt zu werden, war einzigartig, und ich habe es im Berufsleben nie wieder so erlebt.
Du hattest die seltene Gabe, meine Sorgen zu erkennen, auch wenn ich sie zu verbergen versuchte, und hast stets nachgefragt – ein Zeichen deiner tiefen Empathie und Fürsorge, für das ich unendlich dankbar bin.
Ich bin dir zutiefst dankbar für dein Sein und Wirken. Du warst ein Vorbild für mich, was Werte betrifft, und dein außergewöhnlicher Führungsstil wird für immer ein Maßstab für mich bleiben.
Deinen klaren Verstand, deinen wunderbaren Humor und deine unerschütterliche, gelebte Integrität werde ich schmerzlich vermissen. Dein Vermächtnis wird in den vielen Leben weiterleben, die du berührt und positiv beeinflusst hast.
In dankbarer Erinnerung und tiefer Trauer,
Maria